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Brennstoff Holz

Wie heize ich umweltschonend, hoch effizient und spare trotzdem Heizkosten? Mit Holz! Wann sollte ich Holz nachlegen, welche Anzünder soll ich verwenden. Wer einen Ofen mit Scheitholz betreibt, sollte sich vorab auch über den Brennstoff und seine bestmögliche Verwendung informieren, damit er alle Vorteile einer mit Holz betriebenen Feuerstätte umfassend nutzt.

Art und Restfeuchte des Brennmaterials beachten!

Das beginnt schon beim Kauf des Holzes, denn Holz ist nicht gleich Holz: Nadelhölzer und Laubhölzer verbrennen beispielsweise sehr unterschiedlich, haben deshalb auch unterschiedliche Heizwerte. Beim Kauf ebenso wichtig wie die Art des Holzes ist die Restfeuchte des Brennmaterials, die man am besten mit einem Feuchtigkeitsmesser kontrolliert. Ist das Holz die empfohlenen zwei Jahre trocken gelagert worden, sollte die Restfeuchte 20 % nicht überschreiten.

In den Ofen darf ausschließlich naturbelassenes Holz

Restfeuchte, Naturbelassenheit und Heizbetrieb wirken sich aber auch auf die Umweltbilanz von Holz aus. Mit einem nachwachsenden Rohstoff zu heizen ist freilich per se gut für die Umwelt, trotzdem lohnt es sich ein paar Dinge zu beachten, um die Schadstoffbelastung der Umwelt so gering wie möglich zu halten. Besonders wichtig dabei ist die Verwendung ausschließlich von naturbelassenem Holz, denn behandeltes Holz enthält in der Regel Chemikalien, die bei ihrer Verbrennung in die Umwelt gelangen.

Nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel

Wer diese Dinge beachtet, wird belohnt: und zwar ganz materiell: denn auch Kachelofen oder Heizkamin sowie der Schornstein danken es, wenn richtig geheizt wird, indem sie länger halten und nicht so oft gereinigt werde müssen. Außerdem heizt man mit Holz oder Pellets günstiger als mit Öl oder Gas und macht sich unabhängig von den ständig steigenden Kosten für fossile Energieträger.